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Theodor-Storm-Zentrum (Storm-Museum)

Im Storm-Haus in der Wasserreihe 31 lebte und wirkte Theodor Storm. Erfahren Sie in dem alten Husumer Kaufmannshaus mehr über den berühmten Sohn der Stadt.

Die Wände dunkelrot gestrichen, die Zimmerdecke mit dunklem Holz vertäfelt, ein kleines Fenster zum Garten. Ein wenig eng und düster wirkt das „Poetenstübchen“, das sich Theodor Storm in seinem Haus in der Wasserreihe 31 einrichtete. Bis heute versetzt es Besucher in genau die trauliche Stimmung, die er zum Schreiben benötigte.

Auch die weiteren Räume des Theodor-Storm-Zentrums wirken so, als habe der Dichter sie nur vorübergehend verlassen. Man möchte Platz nehmen, auf Storm warten. Auf dem gemütlichen Biedermeier-Sofa im Wohnzimmer vielleicht, vor dem stets frische Blumen auf einem polierten Mahagonitisch stehen. An seinem ausladenden Schreibtisch, an dem er kurz vor seinem Tod den „Schimmelreiter“ vollendete. Oder in der Landvogtei im Erdgeschoss, in der der studierte Jurist sein Staatsamt ausübte. Am liebsten jedoch im Poetenstübchen, das den Geist vieler Novellen atmet, die dort entstanden und deren Handlung Storm sogar in die Wasserreihe 31 verlegte:

  • „Pole Poppenspäler“
  • „Aquis submersus“ oder
  • „Viola tricolor“

1866 war Storm mit seiner zweiten Frau Dorothea und den sieben Kindern in das alte Husumer Kaufmannshaus eingezogen. Zwei Jahre lang arbeitete er als Landvogt. Dann fiel sein Amt der preußischen Verwaltungsreform zum Opfer, und Storm wurde Amtsrichter in Husum. 1880 ließ er sich vorzeitig pensionieren und zog nach Hademarschen, wo er 1888 starb. Nach einer umfangreichen Renovierung steht das Gebäude genau wie vor 150 Jahren da.

Für das Jubiläumsjahr 2017 ("200 Jahre Storm") hat sich das Storm-Haus neu aufgestellt. Neben einem neu eingerichteten Schimmelreiter-Zimmer mit Hörstation ist auch die neue Dauerausstellung zu "Leben und Werk Storms" zu besichtigen. Erstmals werden hochwertige Exponate wie die Storm'sche Familienbibel und der silberne Kinderbecher Storms mitsamt einem vom kleinen Theodor zerbissenen Silberlöffel präsentiert.

Außerdem interessant:

  • Seit 2006 ist das Storm-Haus nicht nur Sitz der Storm-Gesellschaft, sondern auch des Storm-Archivs, Anlaufstelle für Literaturforscher, die Schriften und kostbare Werkausgaben studieren möchten.
  • Ein besonderer Hingucker sind auch Hof und Garten des Hauses. Überzeugen Sie sich selbst!
  • Im Storm-Haus werden regelmäßig Sonderausstellungen zu verschiedenen Themen gezeigt.
  • Alljährlich im September treffen sich in Husum Storm-Freunde aus aller Welt zum literarischen und persönlichen Austausch bei der Internationalen Storm-Tagung.
Montag 14:00 - 17:00
Dienstag 10:00 - 17:00
Mittwoch 10:00 - 17:00
Donnerstag 10:00 - 17:00
Freitag 10:00 - 17:00
Samstag 11:00 - 17:00
Sonntag 14:00 - 17:00
01.11.2018 - 15.03.2019
Montag geschlossen
Dienstag 14:00 - 17:00
Mittwoch geschlossen
Donnerstag 14:00 - 17:00
Freitag geschlossen
Samstag 14:00 - 17:00
Sonntag geschlossen
24.12.2018 bis 25.12.2018 Heiligabend und 1. Weihnachtstag
31.12.2018 bis 31.12.2018 Silvester

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