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Ostenfelder Bauernhaus (Freilichtmuseum)

Mit dem Ostenfelder Bauernhaus steht das älteste Freilichtmuseum Deutschlands in Husum.

Beschreibung

1898 wollten dänische Museumsleute das „Heldt’sche Haus“ in Ostenfeld kaufen, abbrechen und in Dänemark wieder aufbauen lassen, wo es bereits Freilichtmuseen gab. Der Heimatforscher Magnus Voß mobilisierte einflussreiche Bürger, um das Haus für seine Heimat zu retten. Man versetzte das Gebäude nach Husum, und so entstand das erste Freilichtmuseum Deutschlands. Ein kleiner Bauerngarten zierte die Anlage von Anfang an. Mittlerweile wurde er in liebevoller Kleinstarbeit zum Leben erweckt und begeistert die Besucher mit 90 verschiedenen Pflanzen, überwiegend alten Sorten, mit wechselnder Blüte.

Das Gebäude wurde wohl kurz vor 1600 erbaut. Ursprünglich bestand es nur aus der Diele, den Wohnabseiten und den Stallabseiten. Seine Bauweise entspricht dem niederdeutschen Fachhallenhaus. Im 17. Jahrhundert wurden ein Altenteil und der „Pesel“ genannte Festraum angebaut. 1789 kam eine Wohn- und Schlafstube hinzu, die „Döns“. Sie war so bunt ausstaffiert, dass die Nachbarn spöttelten, und bot gewissen Luxus: Den „Bilegger“-Ofen schürte der Knecht frühmorgens von der Diele aus an, damit es die Eheleute beim Aufstehen nicht so kalt hatten.

Das Ostenfelder Bauernhaus ist eingetragenes Kulturdenkmal.

Plattdeutsche Führungen und Führungen für Gruppen gerne auf Anfrage (auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich).

Beitrag zum Ostenfelder Bauernhaus im NDR Fernsehen

Montag geschlossen
Dienstag 14:00 - 17:00 Uhr
Mittwoch 14:00 - 17:00 Uhr
Donnerstag 14:00 - 17:00 Uhr
Freitag 14:00 - 17:00 Uhr
Samstag 14:00 - 17:00 Uhr
Sonntag 14:00 - 17:00 Uhr
01.11.2017 bis 31.03.2018 geschlossen

Karte & Anreise

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