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Husumer Kulturpfad

In 34 Stationen verbindet der Kulturpfad in der Stadt Husum historische Gebäude, Storm-Stätten, Wohnhäuser und Museen.

Folgen Sie der Route und erfahren Sie an den Infotafeln Wissenswertes zu den einzelnen Stationen.

Die Route beginnt am Alten Rathaus am Marktplatz. Das 1601 errichtete Gebäude beherbergt die Tourist Information und ist Treffpunkt für Stadtführungen und Nachtwächter-Rundgänge.

Rund um den Marktplatz reihen sich weitere Sehenswürdigkeiten: Die Marienkirche, gebaut nach Plänen des dänischen Architekten Christian Frederik Hansen, gilt als eines der bedeutendsten Werke des Klassizismus in Schleswig-Holstein. Vor St. Marien steht Husums Wahrzeichen, die „Tine“. Die Bronzestatue einer jungen Halligfriesin stammt von dem Husumer Bildhauer Adolf Brütt. In dem ehemaligen Herrenhaus am Markt 1-3 richtete der dänische König Friedrich I. um 1520 eine Münzstätte ein, die den „Husumer Taler“ prägte. Auch das Geburtshaus Theodor Storms befindet sich am Markt: Der berühmte Dichter wurde am 14. September 1817 im Haus Nummer 9 geboren, 1818 zog die Familie in die Neustadt 56.

Wer Husum auf den Spuren Storms erkundet, sollte außerdem die Süderstraße nicht auslassen: Im heutigen „Romantik-Hotel Altes Gymnasium“ (Süderstraße 6) ging der Dichter zur Schule, im Haus Nummer 12 lebte er mit seiner ersten Frau Constanze von 1864 bis 1866 und den Schützenhof (Süderstraße 42) beschreibt er in der Novelle „Pole Poppenspäler“. Das Theodor-Storm-Zentrum mit Archiv und Museum wurde in Storms letztem Husumer Wohnhaus in der Wasserreihe 31 eingerichtet.

Weitere Museen am Kulturpfad präsentieren die maritime Vergangenheit Husums. Das Schiffahrtsmuseum Nordfriesland informiert über Schiffbau, Fischerei und Walfang. Im NordseeMuseum Husum im Nissenhaus wird das Leben am und mit dem Meer lebendig.

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