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Schauplatz Husum: Stadtgeschichte in Lebensbildern | Ausstellung

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Informationen

Berühmte Töchter und Söhne der Stadt Husum sind Thema der Sonderausstellung "Schauplatz Husum (1450-1950) - Stadtgeschichte in Lebensbildern", die das Nordfriesland Museum. Nissenhaus Husum bis Anfang 2020 präsentiert. An den Schicksalen der Menschen, die Gegenstand dieser spannenden Ausstellung sind, lassen sich 500 Jahre Stadtgeschichte der nordfriesischen Kreisstadt abbilden.

Mit dieser interdisziplinären Ausstellung möchte der Museumsverbund Nordfriesland in Zusammenarbeit mit der Europa-Universität Flensburg die besondere kulturhistorische Bedeutung der Stadt Husum sowie seinen bedeutendsten Bürgern in den Fokus der Wissenschaft und Öffentlichkeit rücken.

Husums Entwicklung von einem mittelalterlichen Marktflecken zu einem modernen Mittelzentrum lässt sich nicht als linear verlaufende Fortschrittsgeschichte erzählen, waren es doch vor allem Krisen und Kontroversen, Konflikte, Kriege und Katastrophen, die das Empfinden, Denken und Handeln der Menschen bestimmt haben, die nachhaltig Einfluss auf die Geschicke der Stadt nahmen. Unter ihnen finden sich ‚Lichtgestalten' wie ‚Dunkelmänner', vor allem aber Akteure, die sich dem Schwarzweiß-Schema der Beurteilung entziehen, darunter bemerkenswert viele Frauen.

In 28 Lebensbildern beleuchtet die Ausstellung die historische Rolle der Menschen, deren Leben einerseits von den örtlichen Gegebenheiten geprägt wurde und die andererseits entschieden die Veränderung der Zustände betrieben, die zu ihrer Zeit vorherrschten.

Unter ihnen Schriftsteller und Schriftstellerinnern wie Theodor Storm, Franziska zu Reventlow und Margarete Böhme. Gleichwohl werden Freidenker und Wissenschaftler wie Hermann Tast, August Giese, Harro Harring, Oskar Vogt und Ferdinand Tönnies in den Blick genommen. An den Schicksalen dieser bedeutenden und weniger bekannten Persönlichkeiten lässt sich die Geschichte der Stadt von 1450 bis 1950 widerspiegeln. Darüber hinaus wird deutlich, wie sehr wir ihrem Erbe immer noch verpflichtet sind.

Neben zahlreichen historischen Fotografien, Bildern und Objekten aus den privaten Nachlässen der vorgestellten Persönlichkeiten, ergänzen zeitgeschichtliche Dokumente, Hör-und Filmstationen sowie ausgewählte Exponate aus der sog. „Städtischen Sammlung“ des Museums und weitere Leihgaben anderer Museen, Archive und Bibliotheken die Schau. Ein Ausstellungsfilm geht der Frage nach, welchen Stellenwert die historischen Biografien für die Gegenwart haben und nimmt Husumer Akteure und bürgerschaftliche Initiativen in den Blick, die sich auf verschiedenen Ebenen diesem kulturellen Erbe angenommen haben.

Ein Begleitband, herausgegeben von Matthias Bauer, ergänzt die Schau.

Laufzeit: 26. Mai 2019 bis 19. Januar 2020

Öffnungszeiten:

bis 15. September: täglich von 10 bis 17 Uhr

16. September 2019 bis 19. Januar 2020: Dienstag bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr

Öffentliche Führungen:

An jedem 3. Samstag im Monat um 15.00 Uhr können Gäste in die Geschichte von Husum eintauchen. Die Führung dauert ca. 1. Std. und findet ab einer Gruppengröße von 5 Personen statt.

https://www.museumsverbund-nordfriesland.de/nordfriesland-museum/de/ausstellungen/sonderausstellung.php

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