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Politisches Nachtgebet

Informationen

1968 traf sich eine Gruppe um Dorothee Sölle, Heinrich Böll und Fulbert Steffensky, um gesellschaftliche Fragen vor dem Horizont christlicher Tradition zu bedenken und ins Gebet zu nehmen. Das Politische Nachtgebet begeisterte Tausende, vor allem auf Kirchentagen. Zugleich provozierte es die Kirchenleitungen und Bischöfe. Ein Reizthema in der aufgewühlten 68er-Zeit.

Nun, 51 Jahre später, greift die Husumer Kirchengemeinde diese Form wieder auf. Das erste Politische Nachtgebet steht unter dem Titel "Mutmacher! Gegen die Angstmacher" und findet in der Husumer Marienkirche statt.

Am Anfang steht eine inhaltliche Orientierung ("Information"): Woher beziehen Menschen ihren Mut, ihre Zivilcourage?

Zugleich geht es auch um jene, die Angst schüren und damit Politik machen. Auf die Information folgt eine Andacht ("Meditation"). Wer das, was gesagt wurde, ergänzen will oder korrigieren möchte, mischt sich in die Aussprache ein ("Diskussion"). Zum Schluss können sich Menschen  zusammentun, die in Kontakt treten und das Thema weiter voranbringen wollen ("Aktion").

Für das Politische Nachtgebet in Husum hat sich ein Vorbereitungskreis gegründet, der die Abende vorbereitet. Dazu gehören die Bundestagsabgeordnete Astrid Damerow (CDU), die ehemalige Landtagsabgeordnete von Bündnis 90/Grüne Irene Fröhlich, der Fraktionsvorsitzende der FDP-Fraktion im Nordfriesischen Kreistag Jörg Tessin, der SPD-Kreispolitiker Jürgen Laage, Altbischöfin Maria Jepsen sowie die Initiatoren Dr. Andreas Tietze und Pastor Friedemann Magaard.

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