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Ausstellung: Musicians – Konzert-Fotografie 2013-2017

Fr 18. August 2017 15.00 - 18.00 Uhr

Informationen

In der Husumer „Galerie im Weinkomptor“ ist die Ausstellung des Potsdamer Fotografen Rudolf Hölscher zu sehen. Laufzeit: 1.7.-22.9.17

Rudolf Hölscher, gebürtiger Westfale, von Haus aus Architekt – die Husumer kennen ihn noch gut als ehemaligen Bauamtsleiter – lebt mittlerweile in Potsdam. Der Münsteraner Fotograf Pan Walther weckte sein Interesse für die Fotografie.

Sehr improvisiert und mit kleinem Schüleretat, damals noch schwarz-weiß und analog, stets auf der Suche nach dem Festhalten des entscheidenden Moments und der Stimmung des Augenblicks war er schon früh unterwegs in der westfälischen Heimat, auf Reisen, bei Festivals und Konzerten, und immer war die Kamera mit dabei.

Lange Jahre dann verstaubte die Fotoausrüstung, bis Sohn Fritz mit seiner neuen 'Digitalen' zu Besuch war. Da hat es Zoom gemacht und die Leidenschaft für die Lichtbildnerei war wieder da! Das Bilderlabor mit Vergrößerungsgerät und Entwicklerschalen wurde ersetzt durch Lightroom und Photoshop. Die schöne neue Welt der Digitalfotografie bietet Möglichkeiten, die einerseits zum Experiment einladen, die andererseits aber auch den Blick auf das eigentliche Ziel nicht verstellen dürfen. Es geht ihm immer noch um die Idee, mit Bildern Geschichten zu erzählen und Emotionen zu wecken.

Die Konzertfotografie war schon zu Schulzeiten Hölschers favorisiertes Genre. Damals konnte man noch relativ unbehelligt mit der Kamera auf Musiker zugehen. Und so finden sich in seinen sw- Negativen auch noch bekannten Gesichter wie zum Beispiel der leider viel zu früh verstorbene Gary Moore. Glücklicherweise gibt es auch heute noch - oder wieder? - eine Vielzahl von kleinen, feinen Clubs, die tolle Konzerte anbieten und sehr entspannt auf Fotografen reagieren.

Musicians at work: Für Hölscher spielte immer die Stromgitarre eine große Rolle - es waren schon sehr früh Bands wie Black Sabbath, Deep Purple und Led Zeppelin und nicht Beatles und Stones, die ich als meine musikalische Heimat bezeichnen würde.

Seine Fotos zeigen häufig nur die 'Musikanten' mit ihren Instrumenten. Dieser porträthafte Ansatz ist ganz sicher nicht reportagentauglich, zeigt kaum Bühnenumfeld und lässt auch schon mal Mikros, Stative, Balken im Hintergrund etc. verschwinden. Was bleibt, ist im besten Fall ein Porträt, das dem Betrachter den Drive und den Swing, die Emotion der Musik vermittelt. Häufig kommt inzwischen eine Bildbearbeitung hinzu, die sich am Polaroid-Stil orientiert. Der Look darf und soll ruhig in Richtung 'old school' und 'vintage' gehen, was für sein Empfinden gut zu der von ihm bevorzugten Blues- und Rockmusik passt.

Öffnungszeiten: Do und Fr: 15-18 Uhr und nach Vereinbarung.

http://www.weinkomptor.de

Karte & Anreise

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