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Ausstellung: Alles neu! Dieter Kieselstein zum 90. Geburtstag

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Sonderausstellung im Pole Poppenspäler Museum

Informationen

Wer kennt noch den Li-La-Laune-Bär, der zusammen mit seinen Freunden zwischen 1989 und 1994 die Herzen der kleinen RTL-Zuschauer höher schlagen ließ? Sein Schöpfer Dieter Kieselstein würde dieses Jahr seinen 90. Geburtstag feiern und zu seinen Ehren gibt es eine Sonderausstellung im Pole Poppenspäler Museum im Schloss vor Husum.

Dieter Kieselstein (1929-2012) gehörte zu den Gründungsmitgliedern des „Verband deutsche Puppentheater e.V.“, der 1968  von 17 deutschen Bühnenleitern in Bielefeld gegründet wurde. Zusammen mit seiner Frau Gisela (*1930) gastierte Dieter Kieselstein als „Puppentheater Kieselstein“ bereits bei den ersten Pole Poppenspäler Tagen 1984 mit „Tiger Ignatz und der Heuler“. 1988 ersann er dann den Li-La-Launebären, die Figur wurde eingekleidet von Gisela Kieselstein. Gemeinsam spielten sie den Li-La-Launebären im Programm von RTL von 1989 bis 1994.

2012 konnte der Pole Poppenspäler Förderkreis e.V. nicht nur einen Li-La-Launebär für das Museum erwerben, sondern auch die Übungsmarionetten „Das unendliche Konzert“ als Dauerleihgabe in die Sammlung holen. Zusammen mit weiteren Exponaten und einigen Leihgaben sowie Figuren, die zu Gründungsbühnen des Verbandes Deutscher Puppentheater e.V. gehörten, erinnern sie an einen turbulenten, wegweisenden Abschnitt Puppentheatergeschichte in Westdeutschland. Er ist verbunden mit Namen wie P.K. Steinmann, F.H. Bross und Albrecht Roser.

Mehr Infos im Nachruf zu Dieter Kieselstein

Dieter Kieselstein - ein "Quereinsteiger"Geboren am 03.10.1928 in Chemnitz, Sachsen.
1943 begann er seine Lehrzeit bei der IG-Farben, Wolfen.
1946 legte er die Facharbeiterprüfung als Dreher und Maschinenbauer ab.

1948 bis 1952 arbeitete er als Kumpel auf der Zeche "Dahlbusch", Gelsenkichen und von 1952 bis 1967 in einer Maschinenfabrik in Wattenscheid.

1959 sah Dieter Kieselstein eine Aufführung von Carl Schröder (1904-1997) und wurde, auch durch seine Frau Gisel (*1930), mit dem Puppenspielvirus infiziert. Gisela Kieselstein hatte bereits während ihrer Berufsausbildung in den 1950er Jahren zur Kindergärtnerin und Horterin Kurse bei dem bekannten Gelsenkirchener Puppenspieler Heinrich Maria Denneborg (1909-1987) besucht.

1960 bis 1963 war Kieselstein nebenberuflich Schüler am "Deutschen Insitut für Puppenspiel", Bochum. 1963 gründete er zusammen mit seiner Frau Gisela das "Puppentheater Kieselstein".

1967 bis 1972 unterrichtete Kieselstein die Fachklasse für Marionetten am "Deutschen Institut für Puppenspiel".

1968 war er Gründungsmitglied des "Verband Deutsche Puppentheater e.V.".

1972 bis 2003 arbeiteten Dieter und Gisela Kieselstein hauptberuflich als selbständiges Puppenspieler-Ehepaar. Auftritte u.a. für das Goethe-Institut führten sie nach Schweden, Norwegen, Dänemark und in die Niederlande. Dieter Kieselstein  baute die Puppen, Gisela Kieselstein zeichnete für die Kostüme verantwortlich. 

1989 bis 1994 spielte das Ehepaar gemeinsam den Li-La-Launebären in der gleichnamigen RTL-Sendung.

Am 01.09.2012 starb Dieter Kieselstein in Wattenscheid.

http://pole-poppenspaeler.de

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