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Haus Kiesselbach

Das Haus Kiesselbach hat eine bewegte Geschichte und ist ein Stück weit Traditionsstätte in Schobüll.

Gebaut wurde das Haus in jetziger Form um 1900 von der Familie Wohlenberg. Das bis dahin auf dem Grundstück stehende, ein ür die Region typisches Bauernhaus, wurde dabei teilweise abgerissen. Vermutlich war dieser Hof einer der ältesten in Schobüll.

Im Jahre 1906 wurde das Haus an Frau Elisabeth Kiesselbach (später verheiratete Bösche) verkauft und trägt daher auch den Namen "Haus Kiesselbach". Die Familie Bösche/ Kiesselbach baute das Anwesen zu einem Ferienhaus für Hamburger Schulkinder aus. In den 1930er Jahren wurde die Bewirtschaftung eingestellt und das Haus als Wohnhaus von der Familie Kiesselbach genutzt. 1969 kaufte die damalige Gemeinde Schobüll das Anwesen und wurde auch unter vielen ehrenamtlichen Eigenleistungen Schobüller Vereine in ein Gemeindehaus umgebaut.
Im Jahre 1977 wurde das Haus Kiesselbach als Gemeindehaus zur Nutzung für alle Schobüller Vereine eingeweiht unter der Koordination des Ortskulturringes Schobüll. Im Zuge der Eingemeindung von Schobüll im Jahre 2007 ging das Gebäude in Eigentum der Stadt Husum über.

Seitdem das Haus Kiesselbach zu einem Gemeindehaus umgebaut wurde, ist es eine zentrale Anlaufstelle für die vielfältigen kulturellen und vereinsbedingten Aktivitäten in Schobüll. Neben sportlichen Veranstaltungen wie Tischtennis, Turnen und Schießen, finden auch Vortragsveranstaltungen, Ausstellungen, Lesungen und Vereinsveranstaltungen, Vereins- und Vorstandssitzungen, Spiele- und Bastelveranstaltungen und vieles mehr im Haus Kiesselbach statt.
Werktags wird das Haus fast täglich genutzt, teilweise finden mehrere Veranstaltungen am Tag statt. Jährlich nutzen ca. 3500 - 4000 Personen die Einrichtung.

(Text: Frerk Jensen)

Karte

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