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Arboretum Boysen - Husumer Baumschulen

Ein Husumer Schatz der Gartenkultur und eine besondere Gehölz-Sammlung in Schleswig-Holstein.

Das Arboretum Boysen in Husum ist ein besonderes Stück Husumer Stadtgeschichte auf dem Gelände einer Baumschule, die einst östlich vor den Grenzen der Stadt lag. Das parkähnliche Gebiet umfasst rd. 6.500 m² und wurde in der Zeit von 1955 bis 1970 von dem Landschaftsarchitekten Wilhelm Boysen angelegt. Die Baum-Sammlung beherbergt zahlreiche botanische Raritäten. Boysen hatte die seltenen Gehölze von seinen Reisen mitgebracht oder von Freunden geschenkt bekommen. So sind hier Nordfrieslands ältester Mammutbaum, verschiedene Eichen und Magnolien oder so kuriose Gehölze wie ein Taschentuchbaum aus China und viele andere Besonderheiten zu finden. Zahlreiche Rhododendren- und Azaleen-Arten ergänzen den einzigartigen Bestand auf dem Gelände der Husumer Baumschulen.

2018 wurde das Arboretum als Denkmal anerkannt. Damit wurden auch die Inhaber der Husumer Baumschulen für Leistungen für den Denkmalschutz und die Bewahrung des kulturellen Erbes in Schleswig-Holstein vom Landesamt für Denkmalpflege ausgezeichnet.

Das Arboretum Boysen gehört somit wie der Husumer Schlosspark mit der Krokusblüte (Gründenkmal) und dem Park am Roten Haubarg (Gründenkmal) und dem Gutsgarten Hoyerswort (Gründenkmal) zu den denkmalgeschützten Grünanlagen und damit zu den Raritäten der Gartenkultur in der Urlaubsregion Husumer Bucht.

Der Park ist nicht öffentlich zugänglich und wird nur zu besonderen Anlässen geöffnet.

Für besonders interessierte Klein-Gruppen können auf Anfrage Führungen bei den Husumer Baumschulen angefragt werden, um dieses botanische und gärtnerische Kleinod zu erleben.

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