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Stadtrundgang

Herzlich Willkommen in Husum

Wir laden Sie ein, uns auf einem Rundgang durch unsere bunte Hafenstadt zu begleiten. Lernen Sie das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum Nordfrieslands kennen, eine Stadt in der Tradition und Fortschritt ganz eng miteinander verbunden sind.

Der nachfolgende Rundgang führt Sie zu bedeutenden Sehenswürdigkeiten und Plätzen:

1. Marktplatz

Markt in Husum
Markt in Husum

Der Marktplatz und die anschließende Großstraße bilden den Kern der heutigen Innenstadt Husums. Geprägt von alten Bürgerhäusern mit eindruckvollen Giebelfronten, dem alten Rathaus und der imposanten Marienkirche bildet der Marktplatz das Zentrum von Husum. Das Haus Nr. 9 an der Nordseite des Marktplatzes ist das Geburtshaus des bekannten Husumer Dichters Theodor Storm. Direkt daneben befindet sich das “Herrenhaus“, dessen bemerkenswerte Stufengiebel durch Sandsteinköpfe verziert sind.

Jeden Donnerstagvormittag findet auf dem Marktplatz ein großer Wochenmarkt statt (und in einer kleineren Variante auch am Samstagvormittag von März bis Dezember), auf dem zahlreiche Anbieter ihre regionalen und überregionalen Produkte zum Verkauf anbieten. 


2. Altes Rathaus (Historisches Rathaus Husum)

Historisches Rathaus
Historisches Rathaus

Das alte Rathaus steht an der Nordseite des Marktplatzes und wurde im Jahr 1601 errichtet. Im Laufe der Zeit erfolgten einige Umbaumaßnahmen, die den Bedürfnissen der jeweiligen Zeit angepasst wurden.


3. Tine

Tine-Brunnen
Tine-Brunnen

Die Tine, das heimliche Wahrzeichen Husums, steht auf dem Sockel des 1902 errichteten Marktbrunnens. Von dem gebürtigen Husumer Bildhauer Adolf Brütt geschaffen, stellt die bronzene Figur eine junge Fischersfrau in Holzschuhen dar.

Die Tine in Husum erinnert an zwei Wohltäter der Stadt: Catharina Asmussen und Friedrich Woldsen, von deren Namen auch die Kurzform für die Figur abgeleitet ist. 


4. Großstraße

Großstraße in Husum
Großstraße in Husum

Alte Kaufmannshäuser stehen mit ihren hohen, teilweise gestaffelten Giebeln entlang der Großstraße. Die hohen Böden der Häuser, die aus dem 16. oder frühen 17. Jahrhundert stammen, dienten ursprünglich der Lagerung von Waren. Ebenso typisch wie die alten Häuser sind auch die jüngeren Bauten, wie etwa das Geschäftshaus Nr. 16 aus der Zeit um 1900 auf der Südseite der Großstraße, oder die „kaiserliche“ Post schräg gegenüber. 


5. Osterende

Vorbei an den aus verschiedenen Stilepochen stammenden Geschäfts- und Wohnhäusern der Norderstraße, gelangt man zum Osterende. Auf der Südseite liegt der Klosterkirchhof, auf dem Theodor Woldsen Storm in der Familiengruft 1888 beigesetzt wurde. Das angrenzende Gasthaus zum Ritter St. Jürgen wurde im Mittelalter gegründet und beherbergt heute Senioren, die hier ihren Lebensabend verbringen. 


6. Süderstraße

Süderstraße in Husum
Süderstraße in Husum

Kleine Traufenhäuser prägen den Charakter der Süderstraße. In vergangenen Zeiten wurden diese kleinen Häuser hauptsächlich von Handwerkern bewohnt. Auf der Südseite steht auch das alte Haus der Husumer Schützengilde, in dessen Obergeschoß Theodor Storms bekannte Novelle “Pole Poppenspäler“ spielt. 


7. Schiffbrücke/Binnenhafen

Husumer Binnenhafen bei Ebbe
Husumer Binnenhafen bei Ebbe

Die Nordsee reicht bis in den Binnenhafen hinein, wo die Flut zweimal am Tag die Schiffe aus dem Schlick hinaufhebt. Der Tonnenleger Hildegard erinnert an Zeiten, als hier noch Schiffe vom Stapel liefen. Der Husumer Hafen besteht seit dem Ausgang des Mittelalters und hat bei der Entwicklung der Stadt Husum eine wichtige Rolle getragen.

Geprägt wird das Bild des Husumer Binnenhafens stark durch den Neubau des Husumer Rathauses, das 1989 an der Stelle der alten Schiffswerft entstanden ist, an die noch eine denkmalgeschützte Slipanlage erinnert. Die Häuser an der Schiffbrücke sind zum größten Teil einheitlich in den Jahren 1852 und 1853 nach einer großen Feuersbrunst errichtet worden.


8. Hafenstraße

Husumer Binnenhafen
Husumer Binnenhafen

Die Husumer Hafenpromenade lädt zu einem ungestörten Bummelvergnügen und Verweilen entlang der maritimen Geschäftszeile und gemütlicher Gastronomiebetriebe und Cafés ein. Vielerlei Spezialitäten von heimischen Gerichten bis zur regionalspezifischen Küche werden in einem maritimen Ambiente angeboten. Dabei lässt sich ständig das einmalige Nordseeerlebnis der Gezeiten von Ebbe und Flut hautnah mitverfolgen.


9. Außenhafen

Husumer Aussenhafen
Husumer Aussenhafen

Der Außenhafen ist durch zwei Klappbrücken vom Binnenhafen getrennt. Während der Binnenhafen heute einen eher verträumten Eindruck vermittelt, wird das Bild am Außenhafen vor allem durch hohe Getreidesilos, die Husumer Skyline, und durch eine aktive Fischkutterflotte bestimmt, die von hier aus zu den Fischgründen in der Nordsee startet.  Erlebnissegeln können Sie mit einem historischen Pfahlewer, der im Husumer Binnenhafen liegt.


10. Dockkoog (Husum)

Foto zeigt: Baden am Husumer Dockkoog (Foto: TSMH / J. Albert)
Baden am Husumer Dockkoog (Foto: TSMH / J. Albert)

Etwas außerhalb liegt Husums grüner Badestrand – der Dockkoog. Sonnenhungrige können hier im Strandkorb faulenzen. Auch empfiehlt sich ein erfrischendes Bad in der Nordsee oder ein geführter Wattspaziergang durch die einzigartige Naturvielfalt des Nationalparks Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer – je nach Ebbe oder Flut. 2009 wurde das Wattenmeer zum UNESCO Weltnaturerbe gekürt. Bade- und Erholungsfreuden gibt es reichlich.


11. Schobüll (Husum)

Foto zeigt Badesteg in Schobüll (Foto: Foto Oliver Franke)
Seebrücke in Schobüll (Foto: Foto Oliver Franke)

Vom Dockkoog aus kommt man zu Fuß immer am Deich entlang in Husums Stadtteil Schobüll. Das ganz besondere an Schobüll und der umliegenden Landschaft ist die Verbindung von Meer und Watt, Salzwiese und Marsch, Wald und Heide. Einzigartig und immer wieder aufs Neue erlebbar. Ein Bilderbuch für Naturfreunde und Künstler, die hier ihre Motive finden. Denn nirgendwo sonst gibt es so viel Wald in der Husumer Bucht. Das sagt auch schon der Name Schobüll. Übersetzt aus dem Dänischen bedeutet es »Walddorf«.


12. Wasserreihe

Wasserreihe in Husum
Wasserreihe in Husum

In der parallel zur Hafenstraße verlaufenden Wasserreihe spielte sich früher ein großer Teil des Hafenlebens ab. In der kopfsteingeflasterten Fußgängerzone stehen viele kleine beschauliche Häuser, die liebevoll restauriert wurden. In dem Mitte des 18. Jahrhunderts errichteten Bürgerhaus mit der Hausnummer 31 hat Theodor Storm viele Jahre gelebt. Heute dient das Innere des Hauses als Museum und der schöne Garten lädt zur Besichtigung und zum Verweilen ein.


13. Neustadt

Shopping-Meile Neustadt in Husum
Shopping-Meile Neustadt in Husum

Die Neustadt erlebte vor allem im vorigen Jahrhundert ihre Blüte, als sich am oberen Ende der einstmals größte Viehmarkt Europas befand. In den 60 er Jahren wurde dieser wichtige Umschlagplatz für lebende Tiere aufgrund veränderter Handelsbedingungen geschlossen.

Ein großer Teil der Neustadt ist heute Fußgängerzone und beherbergt zahlreiche Fachgeschäfte und Restaurationsbetriebe mit besonderem persönlichen Flair. 


14. Schlosspark Husum

Foto zeigt Krokusblüte im Husumer Schlosspark (Foto: Foto Oliver Franke)
Krokusblüte im Schlosspark Husum (Foto: Foto Oliver Franke)

Jedes Jahr im März/April bringen schätzungsweise über 4 Millionen Krokusse den Husumer Schlosspark zum Leuchten und verwandeln die gesamte Rasenfläche in ein einziges violettes Blütenmeer. Zu der Zeit wird auch das Husumer Krokusblütenfest mit Wahl der Husumer Krokusblütenkönigin gefeiert.

Der Eingang zum Schlosspark wird von einem aus dem frühen 17. Jahrhundert stammenden Portal aus Sandstein überthront. Das Storm-Denkmal wurde vom bekannten Husumer Bildhauer Adolf Brütt geschaffen.


15. Schloss vor Husum

Schloss vor Husum
Schloss vor Husum

Das Schloss vor Husum im Herzen des Schlossparks wurde Ende des 16. Jahrhunderts auf einem Gebiet errichtet, das damals noch nicht zur Stadt Husum gehörte.
Geprägt von hohen Giebeln und Türmen stellt das Schloss eines der Wahrzeichen der Stadt dar.
Im Inneren können das Treppenhaus, der Rittersaal, die Schlosskapelle und die verschiedenen Empfangsräume besichtigt werden und zusammen mit den zahlreichen antiken Einrichtungsgegenständen wird dem Betrachter ein sakraler Eindruck vermittelt. 


16. Schlossgang

Schlossgang in Husum
Schlossgang in Husum

Durch den Schlossgang führt der Weg zurück zum Marktplatz, den man durch den Rundbogen des alten Rathauses erreicht, das mit der Rückseite des Herrenhauses einen reizvollen altstädtischen Winkel bildet. Der Schlossgang ist eine Fußgängerzone mit modernen, aber im äußeren Erscheinungsbild der Altstadt angepassten Häusern mit charmanten kleinen Geschäften und Gastronomiebetrieben.

Auf dem Marktplatz endet der Rundgang.


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